ADS/ADHS ist kein Ritalinmangel

Wie entsteht ADS/ADHS? Was ist ADS/ADHS? (Aufmerksamkeits-Defizit-Sydrom)
(Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)

Über die genaue Entstehung von ADS/ADHS sind sich die Wissenschaftler noch nicht ganz einig. Es konnte aber in zwischen festgestellt werden welche Faktoren maßgeblich an der Entstehung von ADS/ADHS beteiligt sind.

Diese Faktoren sind:
 - äußere Faktoren in der Entwicklungsgeschichte eines Kindes
 - Vererbung
 - Neurobiologische Störungen (Störungen im Hirnstoffwechsel)

Wie genau diese Faktoren zusammenhängen konnte bis her noch nicht eindeutig geklärt werden.
Bei meiner Arbeit mit Kinder welche ADS/ADHS aufwiesen, war bis jetzt nicht nur ein Aufmerksamkeitsdefizit sondern auch ein Bindungsdefizit vorhanden. Dieses Bindungsdefizit findet sehr oft schon in der Schwangerschaft statt. Also vom 1. bis zum 9. Monat in der Schwangerschaft. Probleme kann es auch bei der Geburt geben. Sehr oft findet auch in den ersten Wochen nach der Geburt die Bindung nicht statt. Ein Bindungsdefizit weist dieselben Symptome wie ADS oder ADHS auf. Es kann viele Gründe geben, wieso eine Bindung nicht stattfindet.
                                     

Haben Sie Interesse an einem Einzel-Coaching, in dem individuell auf Ihre Bedürfnisse
eingegangen wird?
Egal wo Sie sind, ob im Raum Regensburg, Nürnberg, Cham, Schwandorf, Weiden, Neumarkt, Amberg, Straubing, Sulzbach usw. bzw in ganz Bayern
Rufen Sie einfach an! Sie erreichen mich unter Tel. 09622 718476

                                 > Coaching und Beratung


ADS/ADHS - ADS bei Kindern; Umgang mit ADS - ADS/ADHS ist kein Ritalinmangel, Coaching und Beratung in Nürnberg, Regensburg, München ADS/ADHS - ADS bei Kindern; Umgang mit ADS - Prävention von ADS/ADHS in Nürnberg, Regensburg, München
ADS, ADHS, LRS, ADS bei Kindern, was sit ADS, ADHS bei Kinder, Kinder mit ADHS, Umgang mit ADS, Symptome ADS, ADHS Diagnose, ADS Erwachsener, ADHS Behandlung, ADHS Erwachsen, ADHS Deutschland, ADHS Kindern, ADS Ursachen, ADHS Schlule, ADS Erwachsenen, ADS bei Erwachsenen, ADS Hyperaktivität, ADS Kinder, ADS Test, ADS/ADHS in Nürnberg, Regesnburg, Straubing, Amberg, Schwandof, Cham, Neumarkt, Weiden, Straubing, Deggendorf, Oberasbach, ADS, ADHS, LRS, Teilleistungsstörung, Coaching und Beratung in Nürnberg, Coaching in Regensburg, München, Einzelcoaching, Beratung in Nürnberg, Beratung in Regensburg

Liste der Auffälligkeiten bei ADS/ADHS

- Hyperaktivität und Ruhelosigkeit
- verbale Hyperaktivität (Ideen- und Redefluss)
- Bauchbeschwerden und Schlafschwierigkeiten als Frühmanifestation
- mangelnde Koordinationsfähigkeit (Balanceschwierigkeiten)
- visuell-motorische Koordinationsschwierigkeiten
- minimale Aufmerksamkeitsspanne
- geringe Konzentrationsfähigkeit
- große Ablenkbarkeit- Neigung zu ständigen Wiederholungen
- Lernschwierigkeiten (vorwiegend Lese- und Rechtschreibstörungen)
- niedrige Frustrationstoleranz
- antisoziale Verhaltensweisen (Destruktion, Lügen Stehlen, Brandstiftung,
  sexuelle Entgleisungen usw. )
- auffallende Resistenz gegenüber sozialen Einflüssen
- Bindungsunsicherheit
- Extroversion
- Distanzlosigkeit
- erhöhte psychische Labilität
- mangelnde Impulskontrolle ( erhöhte Aggressivität)
- gestörte Reaktivität

 

Prävention von ADS/ADHS: Umsichtig vorbeugen

Sorgen Sie für Beruhigung und Bindungssicherheit
Beispiel: Frühgeborenes Kind kommt in den Brutkasten

Der Entwicklung von Stimulationsabhängigkeit vorbeugen
Beispiel: Erstes Kind stirbt an Kindstod (SIDS). Mit dem zweiten Kind wird sehr vorsichtig umgegangen.
In der kindlichen Umgebung sind all jene Umstände zu vermeiden, die eine sichere Bindung zwischen Kind und Mutter bzw. den Bezugspersonen beeinträchtigen könnten. Dazu ist es hilfreich, dass die Eltern auch gut für sich sorgen: Mutter und Vater müssen beachten, dass ihre Kräfte erschöpfbar sind. Vollkommen „ausgepumpt“ wird ihre Feinfühligkeit darunter leiden, und darauf wird das Kind mit vermehrten Anstrengungen reagieren, um die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern noch nachhaltiger einzufordern.

Handelnde Erziehung einsetzen
Beispiel: Kinder tun normalerweise das, was die Eltern sagen. Allerdings meistens nur bis zum Einsetzen der Trotzphase. (Warum - Fragen von Kindern)
Erziehung mit Grenzen und Regeln – Männer, welche brutal erzogen worden sind, wollen es meist besser machen.


Die Welt der Kinder und die Welt der Erwachsenen unterscheiden
Beispiel: Enge Wohnverhältnisse, familiärer Stress oder Überbelastung der Eltern konfrontieren auch ein Kind mit schwer verdaulichen Informationen und beteiligen es an irritierenden Konfliktstimmungen. Ein reizoffenes und empfindsames Kind kann diese Einflüsse kaum bewältigen. (Wohnung ist auch Arbeitsplatz)

Kinder vor Überlastenden Erfahrungen schützen
Beispiel: Ein Kind hat einen eingeschränkten Fernsehkonsum. Nach einem Fernsehnachmittag bei einem Freund dauert es zwei Tage bis es wieder ins Lot kommt.

Praktische und seelische Verfügbarkeit der Eltern gewährleisten
Beispiel: Aktuelle Probleme in der Erziehung und der Schule. Eltern haben Probleme mit der Herkunftsfamilien nicht aufgearbeitet oder sie stehen jeden Tag auf der Tagesordnung.

(Oma kritisiert die Eltern und deren Erziehung)
 

Fallbeispiel: Handelnde Erziehung

Die sechsjährige Christiane bietet das gesamte ADHS-Spektrum. Dabei imponiert sie als sehr intelligent und feinfühlig. Sie hatte schon vor dem ersten Lebensjahr ein über durchschnittlich weit entwickeltes Sprachverständnis und konnte mit zwei Jahren fehlerfrei komplizierte Sätze sprechen. Mit Einsetzen de Trotzperiode reagierte sie nur noch eingeschränkt und widerstrebend auf die Erziehungsbemühungen der Eltern, die mit großer Freude und auch Stolz auf ihr offensichtlich gut begabtes und stets an Neuem interessiertes Töchterchen blickten. Christiane schien zu beanspruchen, dass jedermann sich der Verfolgung ihrer eigenen Interessen unterordnet. Die Eltern mochten sagen, was sie wollten Christiane war von ihren Absichten nicht abzubringen. Trotz nachweislich hoher Intelligenz musste sie die erste Grundschulklasse wieder verlassen. Sie zeigte sich nicht dazu bereit, die in der Schule geltenden Regeln zu befolgen. Zu Hause ereignete sich allabendlich ein Drama. Nach dem Abendessen sollte Christiane ins Bad gehen und sich bettfertig machen. Sie ging aber nicht. Sie hatte noch dies und das zu tun. Auch nach zahlreichen wiederholten Aufforderungen durch die Mutter, die sich nach dem sehr anstrengenden Tag nun endlich ausruhen wollte blieb sie bei Ihrem Spiel. Der Vater hatte sich bereits an seinem PC-Arbeitsplatz in der Wohnung begeben und wartete auf die ersehnte Ruhe, damit er die noch anstehenden Arbeiten für seine berufliche Weiterqualifikation erledigen konnte. Aber Christiane lief in der Wohnung herum und das um so hektischer, je später es wurde. Schließlich platzte dem Vater der Kragen. Mit lautstarken Vorwürfen an die Mutter ergriff er seine nun schreiende Tochter und schaffte sie ins Kinderzimmer. Christiane blieb jedoch nicht darin, kam zigmal wieder und verlangte schließlich, im Bett der Eltern schlafen zu dürfen. Erschöpft ging auch die Mutter wenig später zu Bett, während der Vater die verbleibende Stunde nutzte und sich dann im Kinderzimmer zur Nacht einquartierte.
In der Beratung wollen die Eltern zunächst dieses allabendliche Drama beenden wissen. Im Verlauf mehrerer Sitzungen entsprechend vorbereitet und instruiert stehen beide Eltern ohne Ankündigung vom Tisch auf nehmen beide ihre Tochter bei der Hand. Sie führen Sie wortlos und ruhig ohne jede Heftigkeit ins Bad, sorgen dort beide für die Abendtoilette und bringen Christiane zu Bett. Zu ihrer beider Überraschung nimmt ihre Tochter die gemeinsame Aktivität der Eltern an. Ohne jede weitere Anleitung übertragen die Eltern diesen wortarmen Erziehungsstil mit gutem Erfolg auf andere Situationen am Tage, die das Setzen von Grenzen und Einhalten von Regeln verlangen. Die Mutter genießt den Zeitgewinn, zu dem er trotz seiner erzieherischen Mitwirkung gelangt, freut sich auf sein eigenes Bett. Die Beruhigung des Mädchens wirkt sich auch auf die Situation in der Vorschule aus, so dass die reguläre Einschulung ins Auge gefasst werden kann.
 

Liste von unangenehme Gefühle, welche bei ADS/ADHS auftreten können:
Beim Kind entsteht so etwas wie "Ein Durcheinander im Kopf"


Angst, Enge                                                               
Wut, Ärger, Empörung, genervt sein                     
Trauer                                                                       
Anpassung                                                                 
Hilflosigkeit, Ohnmacht                                              
Wertlosigkeit                                                             
Schuldgefühle, Verantwortung                        
Scham, Kränkung, Beleidigung                       
Verlustangst, Kontrollverlust                                       
Ausgeliefert sein                                                         
Schock, Schreck                                                    
Protest                                                                       
Trennung, nicht Verbunden sein                                  
Nicht fühlen                                                               
Einsamkeit                                                                 
Ohne Liebe                                                                
Verwirrung, „falscher Film“                                        
Beschmutzt sein                                                        
Ekel, Hass, Abscheu                                                  
Widerwille, Grusel
Desinteresse
, Emotionale Kälte
Frustration
Enttäuschung
Verlassenheit
Minderwertigkeit
mangelndes Vertrauen
Lustlosigkeit
Verunsicherung
nicht gut zu hören, Lärm im Kopf
Schrecken
dumpfe Benommenheit
Persönlichkeitsverlust
sinnlos
Langeweile/Unterforderung
Überfordert
neben sich stehen
unendliche Anstrengung
Fall ins Bodenlose
Ganz tief unten
undeutlich und kaum spürbar ist das Ziel
Ich muss überleben
Zerbrochenheit
Spaltung

ADS/ADHS verstehen, vorbeugen und behandeln (Vortrag)
Sie bekommen Tipps, wie Sie umsichtig vorbeugen können und sollte ADS/ADHS vorhanden sein, wie Sie aktiv mit Ihrem Kind arbeiten können, damit Sie wieder mehr Lebensqualität haben. Vielleicht aber das Wichtigste, zu verstehen, was im Kind vor sich geht, welches ADS oder ADHS hat.
                                                                  
                                            > zu den Terminen gehts hier lang


Haben Sie Interesse an einem Einzel-Coaching, in dem individuell auf Ihre Bedürfnisse
eingegangen wird?
Egal wo Sie sind, ob im Raum Regensburg, Nürnberg, Cham, Schwandorf, Weiden, Neumarkt, Amberg, Straubing, Sulzbach usw. bzw in ganz Bayern
Rufen Sie einfach an! Sie erreichen mich unter Tel. 09622 718476

                                 > Coaching und Beratung

 

ADHS-Behandlung: Ritalin & Co nur noch zweite Wahl

24.09.2010: Neue Vorschriften für die Verordnung von Methylphenidat

Bei der Behandlung von ADHS-Kindern darf nicht mehr zuerst ein Medikament mit dem Wirkstoff Methylphenidat verordnet werden. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 16. September beschlossen. Danach ist es unzulässig, Kinder, die an einer Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) erkrankt sind, sofort medikamentös zu behandeln.

"Was alle Experten schon lange wissen und fordern, ist jetzt auch per Richtlinie festgelegt: ADHS-Kinder brauchen Spezialisten für Verhaltensstörungen, damit eine Behandlung erfolgreich ist", stellt Peter Lehndorfer, Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), fest. "Der G-BA hat damit der fahrlässigen Verordnung von Ritalin & Co einen Riegel vorgeschoben."

Die Diagnose und Behandlung von ADHS bei Kindern und Jugendlichen weist seit Jahren gravierende Mängel auf. "ADHS wird vorschnell diagnostiziert und einseitig medikamentös behandelt", kritisiert BPtK-Vorstand Lehndorfer. Von 1997 bis 2006 stieg die Menge der verordneten Tagesdosen um das zehnfache. Jetzt hat der G-BA die Kriterien für eine bessere Diagnose und Behandlung festgelegt. Die geänderte Arzneimittel-Richtlinie schreibt jetzt vor, dass

"ADHS ist damit keine Domäne der Arzneimitteltherapie mehr", fasst Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Peter Lehndorfer die neuen Vorschriften zusammen, nach denen Methylphenidat verschrieben werden darf. "Bei der Diagnose von ADHS reicht es nicht mehr, ein oder zwei Symptome festzustellen und dann zum Rezeptblock zu greifen. Nutzen und Risiken einer medikamentösen Behandlung müssen jetzt sehr viel sorgfältiger beachtet werden." Als Nebenwirkungen von Methylphenidat treten auf: Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, emotionale Labilität ("Weinerlichkeit") und langfristig ein geringeres Körperwachstum. "Nun besteht allerdings die Gefahr, dass auf andere Wirkstoffe, insbesondere Atomoxetin ("Stratera"), umgestiegen wird", warnt BPtK-Vorstand Lehndorfer. "Dabei hat der Hersteller selbst schon auf ein erhöhtes Suizidrisiko bei der Einnahme von Atomoxetin hingewiesen."

ADHS ist eine der häufigsten Verhaltensstörungen im Kinderalter. ADHS wird derzeit bei rund fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland diagnostiziert (KiGGS, 2007). Viele Auffälligkeiten von ADHS-Kindern lassen sich bis ins Säuglings- und Kleinkindalter zurückverfolgen. Viele hatten bereits im frühesten Alter Ess- oder Schlafprobleme ("Schreibabys"). Ernste Schwierigkeiten tauchen jedoch meist erst mit der Einschulung auf, weil sich die Kinder kürzer als andere konzentrieren und sich leichter ablenken lassen. Jüngste US-amerikanische Studien weisen jedoch darauf hin, dass vor allem die jüngeren Kinder in einer Klasse eine ADHS-Diagnose erhalten. "Kinder entwickeln sich sehr unterschiedlich", betont BPtK-Vorstand Lehndorfer. "Jüngere Kinder sind selbstverständlich unruhiger als ihre älteren Klassenkameraden. Sie dürfen deshalb nicht als krank diagnostiziert werden." Liegt jedoch ADHS vor, reicht eine einseitige medikamentöse Behandlung nicht aus. Leitlinien (z. B. NICE Clinical Guideline, 2009) empfehlen eine multimodale ADHS-Therapie. Diese umfasst

"Nun sollte die Chance genutzt werden, bei der Diagnostik und Behandlung der ADHS stärker auf die Kompetenzen von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zurückzugreifen", empfiehlt Lehndorfer. "Die Kooperation zwischen Kinderärzten und Psychotherapeuten sollte deutlich intensiviert werden, damit die Schwere der Symptomatik von unruhigen Kindern richtig eingeschätzt wird und auch im Falle einer medikamentösen Mitbehandlung die Expertise der Psychotherapeuten bei der Beurteilung des Krankheitsverlaufs einfließt."

Der G-BA folgt mit der Änderung der Verordnungsfähigkeit von Methylphenidat-haltigen Arzneimitteln in der Arzneimittelrichtlinie einer Entscheidung der Europäischen Kommission vom 27. Mai 2009 und der Zulassungseinschränkung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit Wirkung zum 1. September 2009. 


 

 > Coaching
    psychotherap.
    Beratung
    Kurzzeittherapie


 > Telefoncoaching






















































 
Erschaffe Möglichkeiten in deinem Kopf
                         und kreiere dein eigenes Leben
                                                  Sie haben immer die Wahl
                                                  Startseite | Coaching /Beratung | NLP Ausbildung | NLP-Schnupperkurse | Seminare | Über uns | Kontakt | AGB | Impressum
                                                                                                                                                                  Metaphern | Inspirationen | Affirmationen | Links
Menschen mehr Freiheit
zu ermöglichen.
Das ist meine Arbeit